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Schimmelpilz

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Schimmelpilz    -    warum?

 


Schimmelpilze - was ist das?

“Schimmelpilze” ist ein Sammelbegriff für Pilze, die typische Pilzfäden und Sporen ausbilden können. Schimmelpilze bilden in der Wachstumsphase Zellfäden. Diese sind meist farblos, so dass der Pilz in dieser Phase normalerweise mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist. Zur Vermehrung und Verbreitung bilden Schimmelpilze “Sporen”. Diese sind oft gefärbt, so dass der Pilzbefall in diesem Stadium auch mit bloßem Auge (z.B. als schwarze Verfärbung) erkennbar ist.

Wie entstehen Schimmelpilze?

Das Wachstum von Schimmelpilz wird hauptsächlich durch drei Faktoren bestimmt:

  • Feuchtigkeit
  • Nährstoffangebot und
  • Temperatur

Welche Materialien sind für Schimmelpilzbildungen geeignet?

In Wohnräumen finden Schimmelpilze vor allem auf und in organischen Materialien eine gute Grundlage zu überleben. Dies sind vor allem Papier, Holzwerkstoffe und Textilien. Aus diesem Grund findet sich der Schimmel oft auf und unter Tapeten, auf Holzbalken, Vorhängen und Matratzen.

Ebenfalls in und auf Zement und Beton kann Schimmelpilzwachstum vorkommen. Schimmelpilze können außerdem auf Materialien wachsen, die selbst keine Nährstoffe abgeben, wenn sich organische Partikel und Stäube aus der Luft auf diesen abgesetzt haben z.B. Glas!

Was tun, wenn der Schimmel entdeckt ist?

Oftmals entwickeln sich Schimmelpilze im Verborgenen. Ein modriger, muffiger Geruch oder erste dunkle Flecken an Wänden, Decken oder Mobiliar weisen auf das bestehende Problem hin.
Wenn dieser Sachverhalt eingetroffen ist, dass mit bloßem Auge der Schimmelpilzbefall zu erkennen ist, muss sogleich gehandelt werden. Werden Pilzquellen entdeckt, muss den Ursachen für den Befall nachgegangen werden. Erst danach sollte der befallene Bereich sachgerecht saniert werden, wobei in jedem Fall die Ursache bekämpft werden muss! Zunächst ist also zu klären, ob eine Pilzquelle vorhanden ist und welche Ursache diese hat (z.b. bauliche Mängel wie Wärmebrücken oder bedenkenswertes Verhalten der Nutzer wie zu vieles oder zu weniges Lüften)!

Wie gelangt die Feuchte in den Raum ?

Einen wesentlichen Einfluss auf die Feuchte im Haus haben die Bewohner selbst. Durch die gewohnte Nutzung von Gebäuden wird täglich sehr viel Feuchtigkeit produziert. Pro Person sind das ca. drei bis sechs Liter Feuchtigkeit.
Feuchtigkeit entsteht beim Duschen, Waschen und Wäsche trocknen, Kochen, aber auch durch normales Schwitzen und Atmen. Ebenfalls verdunsten Zimmerpflanzen das Blumenwasser über die Blätter.
Ein vierköpfiger Haushalt produziert ca. 12 Liter Feuchtigkeit am Tag. Das entspricht mehr als einem handelsüblichen Baueimer voll Wasser pro Tag. In einer Woche sind dies rund 84 Liter Wasser. Diese Menge entspricht einer halben Badewanne voll. Diese Wassermenge wird so nicht wahrgenommen, da sie dampfförmig in der Luft vorliegt. Dieses liegt daran, dass kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann als warme, dadurch kondensiert ein Teil der Luftfeuchtigkeit an kalten Oberflächen , über denen sich die Luft abkühlt.
In der Natur lässt sich dies in Form von Nebel beobachten und im privaten Haushalt kann dies mit einer Flasche, die im Sommer aus dem Kühlschrank geholt wird, darstellen.
Kalte Stellen im Wohnraum sind deshalb besonders für Schimmelpilzwachstum anfällig.

Wie bekomme ich diese Feuchtigkeit wieder aus dem Raum?

Durch Lüften wird “verbrauchte” Luft durch frische Luft ersetzt und Feuchtigkeit “fortgelüftet”.
Das Lüftungsverhalten kann sich einfach angewöhnt werden mit dem Slogan:
öfters, kurz und kräftig durchlüften!
Schutzmaßnahmen bei Sanierung von Schimmelpilzbefall!

  • Schimmelpilze nicht mit bloßen Händen berühren - Schutzhandschuhe tragen !
  • Schimmelpilzsporen nicht einatmen - Mundschutz tragen !
  • Schimmelpilzsporen nicht in die Augen gelangen lassen - Staub - Schutzbrille tragen !
  • Nach Beendigung der Sanierung duschen und Kleidung waschen !
  • Allergiker oder chronisch Kranke mit Atemwegsbeschwerden sollten Sanierungsarbeiten nicht in “Eigenregie” vornehmen !

Was ist bei einer Beratung zu beachten ?

Eine solche Schimmelpilzanalyse setzt einen hohen Sachverstand voraus. Es ist jeweils der konkrete Einzelfall unter Hinzuziehung aller vorhandenen Informationen zu beurteilen. Dieses erfolgt mit Hilfe eines entwickelten Fragebogens zum Schimmelpilzvorkommen in und am betroffenen Bauteil oder Raumes mit gleichzeitiger Vor-Ort-Begehung. Bei dieser Ortsbegehung werden die möglichen Ursachen für eine Schimmelpilzbelastung geklärt und in einem ausführlichen Bericht mit Sanierungsvorschlag angefertigt.

 

Heizung: 30-35%
Fenster: 20-25%
Dach: 15-20% Lüftung: 20-25%
Außenwand: 20-25% Sohle bzw.
Kellerdecke: 5-10%

 

BauTec Hecker - Marbeke 13 - 37671 Höxter-Godelheim

Tel: 0 52 71/3 68 00 - Fax: 0 52 71/92 08 63 - E-Mail: ingplanung@lycos.de