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"Gebäudepass"

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Energieberatung

"Gebäudepass"

 

Was ist ein Gebäudepass?

Bei der Berechnung eines Gebäudepasses wird der Heizenergieverbrauch des Gebäudes ermittelt, die Qualität der Heizanlage überprüft und der Energieverlust durch Dachflächen, Wände, Decken und Fenster bewertet. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur soll der Gebäude-Energiepass bereits zur Jahresmitte auf freiwilliger Basis eingeführt werden. Von Januar 2006 an wird dieser sogar Pflicht .

Wozu ist der Gebäudepass nötig?

Durch den Gebäudepass werden bei Verkauf oder Vermietung gebrauchter Immobilien oder auch bei bestehenden Gebäuden die Heiz- und Warmwasserkosten sowie der Zustand der Gebäudehülle transparent ersichtlich. Dadurch wird Wohnungssuchenden die Möglichkeit gegeben, ein „Energiesparhaus“ zu mieten und nicht eine Immobilie zu bekommen, die einen sehr hohen „Spritverbrauch“ hat. Ebenfalls sollen Anreize geschaffen werden, Gebäude energetisch zu sanieren um Heizkosten zu senken.

Kosten und Förderungen

Die Kosten für die Ausstellung des Papiers liegen bei einem Ein-/Zweifamilienwohnhaus bei 450,00 €, wobei der geförderte Bundesanteil schon allein 300,00 € beträgt und der Eigenanteil bei dieser Variante bei 222,00 € liegt. Förderungen und Zuschüsse können individuell dem jeweiligen Zustand des Gebäudes angepasst und zugeteilt werden. Ebenfalls sind zinsgünstige Darlehen von der KfW-Förderbank abrufbar

Weitere Förderungs-Voraussetzungen

Voraussetzung einer Energiesparberatung ist, dass sich die Gebäude im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden sollen. Ebenfalls entscheidend ist, dass die Gebäude vor dem 01.01.1984 eine Baugenehmigung erhalten haben.
Von einer Beratung ausgeschlossen sind Gebäude, deren Gebäudefläche nicht zur Hälfte zu Wohnzwecken genutzt werden.

Energieeinsparung, was ist das?

Die Regelungen zur Energieeinsparung sind seit 1977 mehrmals verschärft worden, weil die Vorschriften nach heutigem Standard nicht mehr ausreichen. Zuletzt sind diese mit der Energieeinsparverordnung von 2002 angehoben worden. Diese fasst zum ersten Mal die bautechnischen und haustechnischen Anforderungen zusammen und beurteilt ein Gebäude als Ganzes. Häuser nach heutigem Standard benötigen für einen Quadratmeter Nutzfläche etwa 6-8 Liter Öl (oder entsprechend andere Energieträger) im Jahr. Verglichen mit den Gebäuden, die vor 1977 gebaut wurden, ist das nur noch ein Viertel des damaligen Energiebedarfs. Ein hoher Energiebedarf ist nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern belastet auch das Haushaltsbudget erheblich.

Mögliche Energieeinsparungen im Gebäudebestand für Einfamilienhäuser zeigt folgende Grafik:

Baujahr 1949 -1959

verbrauch vorher:
338 kWh/m²a
nachher: 88 kWh/m²a
(Endenergie)

 

Baujahr 1970 - 1977

verbrauch vorher:
186 kWh/m²a
nachher: 77 kWh/m²a
(Endenergie)
 


Diese Seite ist mit bestem Wissen und Gewissen erstellt worden. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen, weil seit Erstellung dieses Informationsscriptes Änderungen an den Bedingungen der Förderprogramme möglich sind. Für den Kunden gilt deshalb: Immer erst vor Antragstellung vom kompetenten Fachmann, z.B. Verbraucherinformationsstelle, Architekt oder Ingenieur, informieren lassen!
 

 

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